Dies ist der Box-Titel
Solothurn – die schönste Barockstadt der Schweiz
Solothurn wurde bereits zu Römerzeiten besiedelt. Diese nannten die neue Siedlung „Castrum Salodurum“, was sich zum heutigen „Solothurn“ entwickelte. Damals ein wichtiger Knotenpunkt grosser Heerstrassen, finden sich auch heute noch Überreste der alten Mauern in der Stadt, z.B. im Parkhaus Baseltor.

Die Zahl 11
Der Mythos der Öufi-Stadt, kommt nicht von ungefähr. Angefangen im 4ten Jahrhundert mit Urs und Viktor, Soldaten der 11ten Thebäischen Legion und Namensgeber der Katherdrale, bis zur heutigen Zeit mit dem Öufi Bier. Um die „heilige“ Zahl 11 kommt man in Solothurn nicht herum.

  • Bei uns „wohnen“ Sie auf Wolke11, unserer Private Cloud
  • Die Bürgerschaft war in 11 Zünften organisiert
  • Der erste Solothurnerrat zählte 11 Mitglieder
  • Die Sankt Ursenkathedrale zählt 11 Altäre und 11 Glocken
  • Solothurn wird als 11ter Kanton gelistet
  • Das Solothurner Bataillon der Schweizer Armee, Infanterie-Bataillon 11
  • Solothurner Uhr mit nur 11 Stunden
Die Legende von Sankt Urs und Viktor
Urs und Viktor gehörten zur Thebäischen Legion, aus welcher Sie mit weiteren christlichen Soldaten dem Massaker von Agaunum (heute St. Maurice im Wallis) ins Kastell Salodurum (Solothurn) entflohen.

Dort wurden Sie vom Stadthalter dingfest gemacht und sollten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden, da die Soldaten nicht den römischen Göttern huldigen wollten. Ein Gewitter mit starkem Wolkenbruch machte dem Feuer jedoch den Gar aus und so wurden Urs und Viktor auf der Aarebrücke geköpft. Köpfe und Körper wurden in den Fluss geworfen. Dort nahmen die Leiber der beiden die Köpfe und den Arm und schwammen zu einer Bucht, der Christen als heimlichen Treffpunkt diente. Wo Sie an Land stiegen und sich niederlegten, wurde 1762 die Sankt Ursen-Kathedrale erbaut.

Die Gebeine vom heiligen Urs liegen noch heute in der kleinen Kapelle unterhalb der Kathedrale begraben. Böse Zungen behaupten, dass die Gebeine des heiligen Viktors nach Genf verkauft worden sind.

Bildquelle: www.heiligederschweiz.ch
St. Ursenkathedrale
Mit einer Bauzeit von 11 Jahren, von 1762 bis 1773 gehört das frühklassizistische Kirchengebäude auch zum 11i Kult um Solothurn. Den Bau begonnen hatte Gaetano Matteo Pisoni, sein Werk vollendete sein Neffe, Paolo Antonio Pisoni. Die Stuckaturen im Inneren der Kathedrale stammen von Francesco Pozzi. Der Turm hat eine Höhe von 6 x 11 Meter und in der Glockenstube hängen 11 Glocken. Die 11 Altäre der Kathedrale (oder zumindest Teile davon) sind von einem bestimmten Punkt im Mittelschiff gleichzeitig sichtbar. Und zwar im Hauptgang von der elften schwarzen Platte.

Um die einmalige Sicht über die Stadt Solothurn und die gesamte Umgebung geniessen zu können, lohnt es sich, die 249 Treppenstufen in Angriff zu nehmen. Die Belohung ist die Mühe wert:

Soledurner Wysüppli
Nicht fehlen darf an dieser Stelle natürlich auch etwas für die Seele. Und was wäre dafür besser geeignet, als eine Suppe? Auch dazu kann unser schönes Solothurn etwas bieten und zwar das Soledurner Wysüppli:

  • 1 EL Butter
  • 1 Schalotte fein gehackt
  • 1 Rüebli, fein gewürfelt
  • 100g Lauch, fein geschnitten
  • 4dl gute Fleischbouillon
  • 3dl Weisswein
  • 2 frische Eigelbe
  • 1dl Saucen-Halbrahm
  • Salz und Pfeffer, nach Bedarf
  • Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
  • Butter in einer Pfanne erwärmen und Schalotte, Rüebli und Lauch kurz andämpfen. Mit Bouillon und Wein ablöschen und aufkochen lassen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.

    In einer kleinen Schüssel die Eigelbe und den Saucen-Rahm mischen. Pfanne vom Herd nehmen und die Ei-Mischung unter Rühren beigeben.

    Die Suppe zurück auf den Herd stellen und bis kurz vors Kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    In Schalen oder Suppentellern anrichten und mit dem Schnittlauch garnieren.

    Ä Guete!